Kalibrierung von Sensoren

Kalibrierung von Magnetfeldsensoren

Mit unseren Prüfvorrichtungen kalibrieren wir auch Magnetfeldsensoren im Feldbereich +/- 1,8 T und im Temperaturbereich von -20 °C bis +150 °C.
Wir berechnen die Messunsicherheit und geben diese im Kalibrierschein an.
Die Kalibrierung erfolgt mit Rückführbarkeit auf die nationalen Normale der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB ).
Unsere Prüfmittelüberwachung unterliegt der ISO 9001-Zertifizierung.

Abstimmung vor der Kalibrierung der Magnetfeldsensoren

Im Vorfeld der Kalibrierung wird geklärt, ob die Sensoren mechanisch in unsere Prüfvorrichtungen passen. Gegebenenfalls ist als einmaliger Einrichtungsaufwand die Herstellung einer geeigneten Halterung notwendig.

Ebenfalls ist bei der erstmaligen Kalibrierung eines Sensortypes die Berechnung der Messunsicherheit notwendig. Dies schließt die Zusammenstellung der relevanten Parameter des Kalibriergegenstandes mit ein.

Es erfolgt eine Abstimmung des Kalibrierumfanges bezüglich

  1. Feldbereich und Prüfpunkte
  2. Temperaturbereich
  3. Versorgungsspannung
  4. Treibstrom
  5. Genauigkeitsanforderungen der Messwerte

Unsere Prüfvorrichtungen erlauben die Vorgabe von Prüfpunkten  im gesamten Feldbereich. Daher ist nach Absprache eine individuelle Verteilung der Messpunkte möglich. Sensoren auf der Basis von Hall-Elementen weisen bei höheren Feldern häufig starke Nichtlinearitäten auf. Um diese ausreichend erfassen zu können, ist eine Mindestanzahl an Prüfpunkten notwendig.

Linearitätskurve bei drei Temperaturen

Linearitätskurve bei drei Temperaturen

Darüber hinaus ist unsere Prüfvorrichtung mit einer Temperaturkammer ausgestattet. Neben einer fixen Temperatur im Bereich der Raumtemperatur (z.B. 20°C oder 25°C) ist es damit möglich, die Kalibrierung in einen weiten Temperaturbereich (-20°C bis +150°C) vorzunehmen.